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Kuba Libre

Nun mal ehrlich? Wer war noch nicht in Kuba? Du? Perfekt! Dann haben wir hier ein paar Inspirationen für dich.

 

Beginnen wir mal ganz von vorne. Wie wirkt es sich aus, wenn karibisches Flair auf Kommunismus trifft? Für den Besucher durchaus positiv. Mal abgesehen davon, dass der westliche Konsumtourist, sofern er sich ein wenig weg vom touristischen Mainstream bewegt, erkennen muss, dass alle Dinge endlich sind. Egal ob Wasser, Essen, Stromversorgung oder einfach das hierzulande immer und überall verfügbare Internet - Alles ist in Kuba nicht im Überfluss vorhanden und die Ressourcen wollen eingeteilt werden. 

So kann es schon mal geschehen, dass während des Abendessens der Strom ausfällt, man für eine Flasche Wasser erst einmal zwei Supermärkte durchkämmen muss um dann im Dritten fündig zu werden. Oder die Erkenntnis, dass die Welt in Kuba noch kein Kuhdorf ist, wo Informationen und Kommunikation zu jederzeit problemlos möglich ist. Ja, das ist Kuba. Und mit ein wenig Empathie fühlt sich das nach kurzer Zeit schon sehr entspannt an.

Das Land wurde im wahrsten Sinne des Wortes arm gehalten und der gemeine Kubaner ist es gewohnt, nicht im Überfluss zu leben.

 

Zu Beginn waren die Ureinwohner da. Und die wurde, wie es die Geschichte uns in vielen Ländern dieses Planeten gelehrt hat, von der neuen Welt überrollt. Bis nichts mehr von ihnen übrig blieb, als ein paar rekonstruierte Dörfer und Touristenszenerien auf der gesamten Insel. Kuba war eine Kolonie der europäischen Eroberer geworden.

 

Nachdem die Kolonialpolitik dieser Welt erkennen musste, dass diese Systeme wenig Sinn ergeben, hat Kuba seine Freiheit erlangt. Anfangs. Dann am Beginn des vorigen Jahrhunderts wurde Kuba abermals unterjocht, aber diesmal scheinbar weniger auffällig als zu Zeiten der Kolonialisierung. 

Anfangs gab es das klassische reich-arm Gefälle, dass von den vorzeitig regierenden Diktatoren geschaffen wurde. Die Oberschicht übte sich in Dekadenz mit einer prunkvollen Hauptstadt Havanna, wo sich der amerikanische und europäische Geldadel die Türklinke in die Hand drückte. Und wo Geld, da auch das organisierte Verbrechen. Kuba wurde zur Glücksspielmetropole dieses Planeten und die großen amerikanischen Paten haben diese wundervolle Insel als neuen Spielplatz für sich entdeckt.

 

Einem Mann wurde dies dann zu viel: Fidel Castro. Gemeinsam mit einem jungen Revolutionär aus Argentinien, Ernesto "Che" Rafael Guevara,  hat er aus Kuba eine kommunistische Hochburg gemacht. Und das war Kuba auch bis vor kurzer Zeit. Doch die Zeit steht nicht still und so ist Kuba jetzt am Sprung in die neue Zeit. Also allerhöchste Zeit, dieser wunderbaren Insel noch einen Besuch abzustatten, bevor der westliche Kapitalismus alles auffrisst, was dieses Land so wundervoll hervorgebracht hat.